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Twitter Shops geöffnet

Twitter startet sein neues E-Commerce-Projekt, Twitter Shops. Finden Sie heraus, wie es funktioniert und was es für die Welt der Markenrechtsverletzungen bedeuten kann.

Nach der erfolgreichen Einführung des Shop-Moduls im letzten Jahr verstärkt Twitter seine E-Commerce-Bemühungen weiter. Willkommen auf der nächsten Stufe: Twitter Shops.

Einkaufen auf Twitter?

Obwohl die Plattform bereits 2015 versucht hat, in den Bereich des Online-Shoppings vorzustoßen, war der erste wirklich erfolgreiche Schritt die Einführung des Shop-Moduls im Jahr 2021. Diese Funktion führte Einkaufsprofile für ausgewählte Anbieter:innen in den USA ein und ermöglichte es ihnen, Angebots-Karusselle mit bis zu fünf ihrer Produkte über ihren Tweets anzuzeigen.

Screenshot von blog.twitter.com mit der Anzeige der Shop-Modul-Funktion
Screenshot von blog.twitter.com mit der Anzeige der Shop-Modul-Funktion

Potenzielle Kundschaft, die iOS-Geräte in den USA verwendet, kann durch die Produkte im Karussell blättern und auf das Produkt tippen, das sie interessiert. Es erscheint ein In-App-Browser, der den Kund:innen die Möglichkeit bietet, mehr über das gewünschte Produkt zu erfahren und es sogar zu kaufen, ohne die Twitter Plattform zu verlassen.

Einführung von Twitter Shops

Die neu eingeführten, kostenlosen Twitter Shops (derzeit noch eine Beta-Version) heben alle Vorteile des Shop-Moduls auf die nächste Stufe. Anstelle von nur fünf Produkten können Marken mit Twitter Shops bis zu fünfzig Produkte präsentieren und einen ganzen Katalog mit maximal 10.000 Produkten in ihr Twitter-Profil aufnehmen.

Kund:innen können die Shops über den Button "View Shop" entdecken, die über den Tweets Ihrer Marke angezeigt werden. Interessierte landen auf einem "größeren, voll-immersiven Bereich" (aus dem Englischen übersetzt von globaleyez), der es ihnen ermöglicht, mehr über die Produkte zu erfahren und sie sogar zu kaufen, ohne die Twitter-App zu verlassen.

Genau wie das Shop-Modul ist Twitter Shops derzeit nur für einige ausgewählte US-Marken (darunter der Mobilfunkbetreiber Verizon, die Modeunternehmen Gay Pride Apparel und Arden Cove sowie der Podcast Latinx in Power und der Essenslieferdienst All I Do Is Cook) und für Kund:innen verfügbar, die Twitter auf iPhones nutzen, die auf Englisch eingestellt sind.

Screenshots von blog.twitter.com, die die neuen Funktionen zeigen, darunter der Button "View Shop" und der Produktkatalog
Screenshots von blog.twitter.com, die die neuen Funktionen zeigen, darunter der Button "View Shop" und der Produktkatalog

Die neue Funktion hilft Marken, mit potenziellen Kund:innen in Kontakt zu treten. Da die Menschen laut Twitter bereits über Produkte auf der Plattform sprechen, ist es sinnvoll, ihnen die Möglichkeit zu geben, diese Produkte auch auf Twitter zu kaufen.

Marken, die bereits auf der Plattform präsent sind (und zu den wenigen auserwählten US-Marken gehören, die derzeit an der Beta-Version teilnehmen dürfen), können nun die neuen Funktionen testen und herausfinden, ob Twitter Shops ihnen dabei helfen kann, neue Kundschaft zu gewinnen und Umsätze zu generieren. Vor allem kleineren Marken mit geringem Budget aber einer guten Social Media Strategie kann Twitter Shops zukünftig dabei helfen, ihre Reichweite zu vergrößern und sich bei ihrer Zielgruppe zu etablieren.

Wie Produktdesignerin Chrystal King auf Twitter verkündete: "Heute starten wir Twitter Shops! Ich bin so stolz darauf, mit meinem Team daran gearbeitet zu haben. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie sich Designs von Ideen in etwas Reales und Greifbares verwandeln. Und das Beste ist, dass dies erst der Anfang ist - es wird noch SO viel mehr kommen." (aus dem Englischen übersetzt von globaleyez)

Was sonst noch neu ist

Twitter Shops und das Shop-Modul sind nicht die einzigen E-Commerce-Aktivitäten des Social-Media-Riesen.

Auch Live-Streaming-Optionen stehen Marken und Händler:innen zur Verfügung, um Produkte zu präsentieren. Sie können in den Videos platziert werden, und die Zuschauer:innen können während des Streamings über einen In-App-Browser auf die Produktseite gelangen.

Ein weiteres Tool, Twitter’s Shopping Manager, hilft beim Onboarding von Marken und der Verwaltung ihrer Shopping-Funktionen auf der Plattform.

Marken auf Twitter

Social Commerce bietet Marken eine großartige Möglichkeit, die Lücke zwischen Werbeanzeigen auf Social Media und dem tatsächlichen Verkauf der Produkte auf einer anderen Plattform zu schließen.

Mit einer gut platzierten, überzeugenden Anzeige, die zu Ihrem Shop führt, sind Kund:innen, die möglicherweise noch nie von Ihrer Marke oder Ihren Produkten gehört haben, nur einen einzigen Klick von einem tatsächlichen Kauf entfernt. Und Twitter, eine äußerst beliebte Social-Media-Website mit "217 Millionen monetarisierbaren täglich aktiven Nutzer:innen" (aus dem Englischen übersetzt von globaleyez), ist der perfekte Ort dafür.

Vorbei sind die Zeiten, in denen man eine Plattform verlassen und den Browser öffnen musste, um Produkte zu kaufen. Mit In-App-Browsern und anderen nahtlosen Verbindungen ermöglichen es Social-Media-Apps den Kund:innen, Produkte einzukaufen, ohne dass sie den Bildschirm ihres Geräts wechseln müssen.

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Aus Social Commerce ergeben sich so neue Umsatzmöglichkeiten für Marken. Aufgrund der hohen Skalierbarkeit von Kampagnen und anderer praktischer Funktionen von Social-Media-Plattformen können Marken ihre Zielgruppe leicht ausfindig machen und sinnvolle Verbindungen zu interessierten Menschen herstellen, um sie in Kundschaft zu verwandeln.

Die Kehrseite

Leider sind Marken und ehrliche Händler:innen nicht die einzigen, die die Möglichkeiten des Social Commerce nutzen. Wie auf Online Marktplätzen sind Ihnen auch auf Social Media Plattformen Betrüger:innen dicht auf den Fersen.

Zielgerichtete Anzeigen sind leicht zu erstellen und stehen sowohl ehrlichen als auch betrügerischen Verkäufer:innen als Instrument der Kundengewinnung gleichermaßen zur Verfügung. So ist es ein leichtes, sich als Marke selbst oder autorisierte Händler:innen auszugeben um so die Kundschaft der Marke abzugreifen und dabei derem Ruf und Einnahmen Schaden zuzufügen.

Leider war es noch nie so einfach, sich als jemand anderes auszugeben wie im Zeitalter der sozialen Medien. Wenn der Diebstahl des durch geistiges Eigentum geschützten Bildmaterials Ihrer Marke weniger als zwei Sekunden dauert, müssen Sie besonders wachsam sein, um Betrüger:innen zu erwischen, die dank der oben beschriebenen hilfreichen Funktionen Ihre Kundschaft genauso leicht erreichen können wie Sie.

Das ist kein neues Phänomen; Online-Markenschutzexpert:innen befassen sich schon seit langem mit Markenrechtsverletzungen in sozialen Medien. Neu ist jedoch der Einsatz von Twitter im Social Commerce, der trotz seiner offensichtlichen Vorteile auch gewisse Nachteile mit sich bringen kann.

Trotz aller Erfahrung des Social-Media-Riesen ist der E-Commerce für ihn ein relativ neues Gebiet, was bedeutet, dass seine Richtlinien und Praktiken zum Schutz des geistigen Eigentums möglicherweise nicht so effektiv sind wie die anderer Plattformen, wie z. B. die Brand Right Protection Tools von Facebook.

Es gibt definitiv eine Lernkurve, und obwohl wir zuversichtlich sind, dass Twitter diese irgendwann erreichen wird, stellt sich die Frage, wie Betrüger:innen die Schwachstellen des Neulings ausnutzen werden.

Und was noch wichtiger ist: Werden Sie sie gewähren lassen?

Online-Markenschutz auf Twitter

Twitter mag neu sein im E-Commerce, globaleyez ist es sicher nicht. Mit jahrzehntelanger Erfahrung im Online-Markenschutz wissen wir, wie man IP-Verletzungen in sozialen Medien aufspürt und beseitigt.

Genau wie auf anderen Social-Media-Plattformen bieten wir auch auf Twitter bereits ein keyword-basiertes Monitoring an. Und da Twitter immer stärker aufrüstet, tun wir das auch: Wir können unseren umfassenden Social-Media-Monitoring-Service, den es bereits auf anderen Plattformen wie Facebook oder Instagram gibt, auch auf Twitter ausweiten.

Was bedeutet das? Nun, wir monitoren sowohl Bilder als auch Keywords in den sozialen Medien und überprüfen Anzeigen, Produktlisten und Einkaufsgruppen auf potenziell IP- oder markenrechtsverletzende Inhalte.

Unsere umfangreichen Filteroptionen trennen autorisierte Verkäufer:innen schnell von rechtsverletzenden Akteuren. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen (oder gerichtsverwertbare Beweise sammeln möchten), bestätigt ein Testkauf die Herkunft des Produkts und liefert uns wertvolle Informationen über die Verkäufer:innen.

Und sollte es dazu kommen, setzen wir Ihre Rechte durch und sorgen dafür, dass die rechtsverletzenden Inhalte aus den sozialen Medien entfernt werden.

Wir haben ausgezeichnete Arbeitsbeziehungen zu den wichtigsten Social-Media-Plattformen, darunter Facebook und Instagram. Wir freuen uns sehr, diese auf Twitter auszudehnen und freuen uns auf eine effektive Zusammenarbeit mit der Plattform.

Wenn Sie über Twitter’s Einstieg in den E-Commerce besorgt sind oder Probleme mit Markenrechten auf anderen Social-Media-Plattformen haben, kontaktieren Sie uns und lassen Sie uns Ihnen zeigen, wie globaleyez diese Probleme für Sie lösen kann.

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