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Die top e-Commerce Trends 2022

Dem e-Commercel wird für 2022 eine neue Blütezeit vorausgesagt. Finden Sie heraus, was die wichtigsten Trends für den Sektor sind und bereiten Sie Ihre Marke auf ein aufregendes neues Jahr vor.

Das Jahr 2022, auch bekannt als das dritte Jahr der COVID-19 Pandemie, steht uns bevor. Wie sich die Pandemie entwickeln wird, kann man nur vermuten, aber zum Glück lassen sich einige Dinge leichter vorhersagen. Zum Beispiel das Schicksal des e-Commerce.

Unterstützt durch die Pandemie hat der e-Commerce seinen Siegeszug im Jahr 2021 fortgesetzt und einige Überraschungen für uns bereitgehalten. Was können wir nun im diesem Jahr von dem sich so schnell entwickelnden Sektor erwarten? Entdecken Sie jetzt die top e-Commerce Trends 2022!

1, Soziale Medien werden zum wichtigsten Werbekanal

Soziale Medien spielen in vielen Bereichen weltweit eine immer wichtigere Rolle, so auch im e-Commerce. Wenn wir einen Blick auf die allgemeinen Marketingausgaben von Unternehmen werfen, können wir feststellen, dass die sozialen Medien zum wichtigsten Werbekanal geworden sind.

Zwar steigen die Ausgaben für Fernseh- und Radiowerbung leicht an (1,4 % bzw. 2,2 %), und auch die Suchmaschinenwerbung (SEA) und das Videomarketing nehmen zu (10 % bzw. 14 %), aber es ist die Werbung in den sozialen Medien, die den Prognosen zufolge am stärksten wachsen wird, nämlich um 15 % zwischen 2021 und 2024.

Ein Laptop mit Statistiken zu Marketingkampagnen
Ein Laptop mit Statistiken zu Marketingkampagnen

Dies entspricht einem Wert von 225 Milliarden Dollar und 26,5 % des gesamten globalen Werbemarktes, gefolgt von SEA mit 22,5 %. Die Zahlen zeigen deutlich, was wir alle schon geahnt haben: Wenn es um Marketing geht, kann man soziale Medien nicht ignorieren. Kein Wunder also, dass auch das Influencer-Marketing auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen immer mehr an Bedeutung gewinnt.

2, Transparenz und Nachhaltigkeit zunehmend wichtiger

Im Zuge des wachsenden Umweltbewusstseins der Verbraucher:innen weltweit legen diese immer mehr Wert auf eine nachhaltige und transparente Arbeitsweise der von ihnen gewählten Marken.

Laut einer von Idealo veröffentlichten Studie wünschen sich 60 % der Verbraucher:innen, dass Shops nachhaltiger arbeiten, zwei Drittel von ihnen würde gerne mehr über die Produktionsbedingungen der von ihnen gekauften Waren erfahren, und 72 % würden für eine klimafreundlichere Versandart sogar mehr bezahlen.

Einige große Namen in der Einzelhandelsbranche folgen diesem Trend bereits. Amazon zum Beispiel hat sich verpflichtet, bis 2040 CO2-frei zu sein und bis 2025 seinen gesamten Betrieb mit erneuerbarer Energie zu versorgen.

Screenshot von sustainability.aboutamazon.com mit den Klimaversprechen von Amazon
Screenshot von sustainability.aboutamazon.com mit den Klimaversprechen von Amazon

H&M hingegen möchte das Recycling und die Wiederverwendung von Materialien in der gesamten Bekleidungsindustrie steigern und seiner Kundschaft einen transparenteren und faireren Zugang zu Mode bieten.

Screenshot von hm.com mit Erläuterungen zu den Nachhaltigkeitsbemühungen des Unternehmens
Screenshot von hm.com mit Erläuterungen zu den Nachhaltigkeitsbemühungen des Unternehmens

All dies scheint darauf hinzudeuten, dass Marken, die sich um mehr Nachhaltigkeit bemühen und ihre Erfahrungen öffentlich teilen, für ihre Mühe belohnt werden können.

3, Mobile Shopping erreicht die nächste Stufe

Der Anteil des Mobile Shopping am E-Commerce nimmt stetig zu. Tatsächlich werden im Jahr 2021 72,9 % aller E-Commerce-Transaktionen über ein mobiles Gerät abgewickelt.

Doch mit großer Macht kommt auch große Verantwortung. Die Verbraucher:innen erwarten, dass Mobile Shopping genauso reibungslos und sicher funktioniert wie der E-Commerce im Allgemeinen. Einer Umfrage zufolge gaben 34% der Befragten an, dass Mobile Shopping sicherer werden sollte, während 36 % angaben, dass technische Schwierigkeiten sie bisher davon abgehalten haben, etwas über ihre mobilen Endgeräte zu kaufen.

Dies sind sehr stichhaltige Beobachtungen, die Marken und mobile Shop-Betreiber:innen gleichermaßen berücksichtigen sollten, wenn sie ihr Geschäft in dem ständig wachsenden Bereich des E-Commerce ausbauen möchten. Schließlich haben Mobile-First-E-Commerce-Marktplätze aus Asien genau so ihren massiven Erfolg erlangt.

4, Voice Shopping wird lauter

Wer tippt schon lieber Text ein als ihn einfach zu sprechen? Immer mehr Nutzer:innen legen ihre Tastaturen zugunsten von Sprachbefehlen auf ihren Smartphones ab, und das gilt auch fürs Shoppen. Zwar verwenden derzeit nur 2 % der Verbraucher:innen beim Einkaufen Sprachbefehle, aber das liegt möglicherweise nur daran, dass die meisten Webshops keine Sprachoptionen anbieten.

Die Aufnahme einer solchen Option könnte dem Webshop Ihrer Marke eine ganz neue Kundengruppe bescheren. Die dafür erforderliche Investition könnte viel geringer sein als die tatsächliche Rendite, die ein solcher Schritt für Ihre Marke bringen kann.

Eine Person gibt einen Sprachbefehl an ein Smartphone
Eine Person gibt einen Sprachbefehl an ein Smartphone

5, Omnichannel-Verkäufe schießen in die Höhe

Auf den gesättigten Märkten von heute kann das Kundenerlebnis oft der entscheidende Faktor dafür sein, wo ein bestimmtes Produkt gekauft wird. Der Omnichannel-Verkauf eignet sich hervorragend, um das Kundenerlebnis zu verbessern. Aber was ist das und wie funktioniert es?

Omnichannel-Vertrieb bedeutet, dass Sie Ihre Produkte auf mehreren Kanälen (on- und offline, über einzelne Webshops, soziale Medien und Online-Marktplätze wie Amazon oder eBay) anbieten und Ihre Kundschaft nahtlos zwischen diesen Kanälen wechseln kann.

Die Verknüpfung Ihrer Vertriebskanäle bietet Ihrer Marke mehrere Vorteile. Zunächst einmal können Ihre Kund:innen Sie leichter finden, was Ihren Bekanntheitsgrad erhöht und ihr Vertrauen in Sie stärkt.

Wie eine von der Harvard Business Review veröffentlichte Studie zeigt, recherchieren 73 % der Verbraucher:innen Produkte auf mehreren Kanälen, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Wenn Sie auf vielen dieser Kanäle präsent sind und mit den Menschen interagieren, wird Ihre Marke bekannter und zeigt potenziellen Kund:innen, dass Sie ihr Vertrauen wert sind.

Der Omnichannel-Verkauf erhöht auch die Kundenbindung (warum nach anderen suchen, wenn Sie direkt vor Ort sind) und hilft Ihrer Marke, mehr Daten über das Kaufverhalten der Verbraucher:innen zu sammeln, was es Ihnen wiederum ermöglicht, ein noch personalisiertes Kundenerlebnis für den nächsten Einkauf zu bieten.

Und nicht zuletzt führt ein nahtloses Einkaufserlebnis die Kund:innen reibungslos durch alle Schritte ihres Einkaufs und ermöglicht ihnen, Ihre Produkte einfach und mit mehr Vertrauen zu kaufen.

Die Investition in mehrere Vertriebskanäle und deren Verknüpfung für ein einwandfreies Kundenerlebnis kann Ihrer Marke in diesem Jahr zu neuen Höhen verhelfen.

6, Social Commerce wächst

Da sich die sozialen Medien zur wichtigsten Werbefläche für Marken entwickelt haben, ist das Wachstum des Social Commerce eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Schließlich befinden sich die Kund:innen bereits auf der Plattform und sehen sich Ihre Anzeige an, warum also nicht den Deal direkt abschließen und einen Verkauf tätigen?

Facebook und Instagram waren die ersten Plattformen, die die Bedeutung des Social Commerce erkannt und genutzt haben. Heutzutage bieten viele andere Social-Media-Plattformen Einkaufsmöglichkeiten, wie Pinterest, wo Marken ihren Shop direkt mit den Inhalten verlinken können, und Snapchat, mit dem Sie einen AR-Filter anbieten können, mit dem Kund:innen Ihre Produkte virtuell anprobieren können. Auch YouTubeundTikTok sind kürzlich auf den rasenden Zug des Social Commerce aufgesprungen.

Bei der großen Vielfalt an Social Media Kanälen, können Sie sich einfach die Option aussuchen, die am besten zum Image Ihrer Marke passt.

7, Augmented und/oder Virtual Reality

Die traditionelle Online-Bestellung erlaubt es den Kund:innen nicht, die Produkte vor dem Kauf auch tatsächlich auszuprobieren. Das ist vor allem für Bekleidungsmarken bedauerlich, die aufgrund des Unterschieds zwischen dem Online-Bild eines Produkts und dem tatsächlichen Aussehen an den Kund:innen mit einer großen Anzahl von Rücksendungen konfrontiert sind.

AR-Anwendungen können das für immer ändern. Viele Plattformen, darunter Social-Media-Kanäle wie Snapchat und TikTok, aber auch Webshop-Anbieter wie Shopify bieten AR-Filter an, mit denen Kund:innen Produkte virtuell anprobieren können.

Die Bereitstellung von AR-Filtern könnte wirklich die Lücke zwischen dem stationären und dem Online-Einzelhandel schließen und Ihnen helfen, Ihrer Kundschaft ein umfassenderes und nahtloses Einkaufserlebnis zu bieten. Und von dort aus ist es nur noch kleiner Schritt, um das Metaverse zu betreten und auch dort ein Geschäft zu eröffnen.

Eine Person probiert virtuell Kleidung an. Quelle: The Future of Augmented Reality: 10 Awesome Use Cases, https://www.youtube.com/watch?v=WxzcD04rwc8
Eine Person probiert virtuell Kleidung an. Quelle: The Future of Augmented Reality: 10 Awesome Use Cases, https://www.youtube.com/watch?v=WxzcD04rwc8

+1, Online-Markenschutz

2022 scheint eine aufregende Reihe von E-Commerce-Möglichkeiten für Marken zu bieten. Leider stehen genau diese Möglichkeiten auch Betrüger:innen zur Verfügung.

Fälschungen, Graumarktprodukte und viele andere Verstöße gegen IP-Rechte profitieren ebenfalls von den neuen Möglichkeiten und können Ihrem Ruf schaden und Ihre Einnahmen stehlen. Und aufgrund der schieren Größe des e-Commerce sind Sie wahrscheinlich nicht in der Lage, Betrüger:innen zu entdecken, bevor es zu spät ist.

Deshalb brauchen Sie ein solides Programm zum Schutz Ihrer Online-Marke. globaleyez' umfassende Dienstleistungen bieten Marktplatz-, Social-Media-, Domain-, Image- und App-Monitoring, sowie Testkäufe, Marktplatz Sales Tracking, Partner Compliance und Enforcement.

Mit globaleyez an Ihrer Seite können Sie sicher sein, dass alle Arten von IP-Verletzungen schnell und effizient erkannt und behandelt werden.

Kontaktieren Sie uns und finden Sie heraus, wie wir Ihre Marke im Jahr 2022 und darüber hinaus schützen können.

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