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globaleyez

Die Technology Review schreibt über globaleyez

Erfahren Sie, wie wir Audi beim Aufspüren gefälschter Produkte geholfen haben

 

Die September-Ausgabe 2020 der Technology Review steht in den Regalen und raten Sie mal, über wen darin berichtet wird? globaleyez!

Wenn Sie in diesem angesehenen deutschen Technik-Magazin blättern, werden Sie einen Artikel mit dem Titel "Krimi um Produktpiraten - Gesucht: ein Kühlergrill. Der Tatverdacht: Fälschung des Produkts. Wie Experten für Markenschutz mit Fahndungssoftware auf Spurensuche gehen" von Tim Schröder entdecken. Ausgehend von diesem Titel könnten Sie sich einen Actionfilm voller Ermittler vorstellen, die sich Hightech-Geräte ansehen, Undercover-Agenten, die sich Verbrechern nähern, und rasante Verfolgungsjagden, die darin enden, dass die Bösewichte in Handschellen abgeführt werden.

Wenn Sie sich das vorgestellt haben, sind Sie nicht weit von der Wahrheit entfernt. Wer sagt, dass das Leben von Markenschutzexperten nicht aufregend ist?

Das ist passiert:

Audi in der Zwickmühle

Audi ist uns nicht unbekannt: Wir arbeiten bereits seit mehreren Jahren an verschiedenen Herausforderungen im Thema Markenschutz von Audi zusammen. Unser einzigartiger 360°-Ansatz hat Audi schon lange davon überzeugt, dass globaleyez die beste Wahl für alle Markenschutzfragen ist. Als die Mitarbeiter der Markenschutzabteilung von Audi entdeckten, dass überall im Internet gefälschte Kühlergrills auftauchen, haben sie sich sofort an uns gewandt.

Obwohl es keine Frage ist, dass Produkte wie gefälschte Kühlergrills einer Marke erheblichen Schaden zufügen können, hatte Audi ein noch wichtigeres Anliegen: die Sicherheit der Menschen. Ein gefälschter Kühlergrill aus billigem Material ist ein ernstes Sicherheitsrisiko für Autofahrer. Im Falle eines Unfalls könnte er sich auflösen und Menschen verletzen. Oder, noch schlimmer, er könnte selbst Unfälle verursachen.

Wir wussten, dass wir schnell handeln mussten, und in diesem Fall sogar noch schneller als sonst.

globaleyez ist am Zug

Markenschutz erfordert eine immense Detailgenauigkeit. Schließlich ist das Internet praktisch unendlich weit und wir müssen in dieser Fülle von Informationen herausfiltern, wer genau dafür Verantwortlich ist, dass der globale Markt mit Fälschungen überschwemmt wird.

Dieses Verfahren kann durchaus der Suche einer Nadel im Heuhaufen gleichen. Zum Glück müssen wir das nicht eigenhändig erledigen: Unsere speziellen Software-Tools sind für genau diese Art von Aufgaben konzipiert. So sucht zum Beispiel infrimage, unser Image Monitoring Tool, im ganzen Internet nach urheberrechtlich geschützten Bildern (von Produkten oder sogar ihrem Logo) unserer Kunden und deckt Fälscher und Betrüger schnell auf.

In diesem Fall benutzten wir "traxster", unser hochmodernes Software-Tool mit dem wir unter anderem den Verkauf von gefälschten Produkten auf Online-Marktplätzen überwachen können. Die Ergebnisse strömten herein, aber um die Suche einzugrenzen, mussten wir sie mit weiteren Schlüssel Daten abgleichen.

„Korrelationen wie ein auffallend niedriger Preis in Kombination mit der Herkunftsangabe China sind oft ein erster Hinweis auf eine Fälschung", so Oliver Guimaraes, unser Geschäftsführer. Deshalb haben wir unsere Bildsuche mit anderen Daten wie Preis, Volumen und Standort abgeglichen.

Wie im Artikel der Technology Review beschrieben wird, half uns dieses Verfahren, die Herkunft der Fälschungen zu bestimmen: ein Unternehmen aus Guangzhou, Südchina.

Die nächsten Schritte

Weniger als 48 Stunden nach Erhalt der Anfrage übermittelten wir Audi unsere ersten Ergebnisse. Normalerweise hören die meisten Markenschutzunternehmen an dieser Stelle auf. Sie lassen ihre Software durchlaufen, bieten dem Kunden eine Liste ihrer Ergebnisse und bitten als letzten Schritt den jeweiligen Online-Marktplatz, ein “take down” der Fälschungen aus ihrer Liste vorzunehmen.

Für Aldi ist dieses Verfahren jedoch nicht genug, und für uns wird es auch niemals genug sein. Denn was passiert als Nächstes?

Die Marktplätze halten sich in der Regel an die Vorgaben und führen den “take down” der fraglichen Produkte durch. Aber die Fälscher bleiben in ihren Aktivitäten völlig ungehindert, was bedeutet, dass innerhalb kürzester Zeit an anderer Stelle neue Listen mit Fälschungen auftauchen werden. Dies ist ein Teufelskreis, und die einzige Möglichkeit, ihn zu durchbrechen, besteht darin, weiter zu gehen und wirklich gegen die Fälscher selbst vorzugehen, nicht nur gegen ihre Werbung und ihr Angebot.

globaleyez geht einen Schritt weiter

Als nächstes beauftragte uns Audi also mit der Suche nach dem Verkäufer. Wir machten wir an die Arbeit und benutzten "traxster", unser Tool zur Überwachung von Verkäufen gefälschter Produkte auf Online-Marktplätzen. Mit dieser Software können wir die Marktplätze schnell durchforsten und nach detaillierten Informationen über Verkäufer und damit in der Regel auch über die Fälscher selbst suchen. Wir machten Screenshots der Angebote, die dank eines weiteren Tools “Screenseal”, mit einem Zeitstempel versehen wurden.

Dieser Zeitstempel, den wir im Zuge unseres 360° Anspruches entwickelt haben, ist wichtiger, als man zunächst denkt: Er ist tatsächlich vor Gericht zulässig. Aus diesem Grund bilden unsere Screenshots die Grundlage unseres Enforcement Services, d.h. des “take down” von betrügerischen Listings auf der Grundlage rechtlicher Maßnahmen. Wie bereits erwähnt, reicht ein einfacher “take down” im Kampf gegen Betrüger bei weitem nicht aus. Unser Ansatz, den “takedown” auf rechtliche Grundlagen zu stellen, d.h. ihn durchzusetzen, ist viel wirkungsvoller und effektiver.

Während einige große Unternehmen in der Lage sind, so ein Enforcement selbst zu betreiben, fehlt es Kleineren möglicherweise an Personal und Fachwissen, um gegen Fälschungen ihrer Produkte und Marke auf den verschiedenen Marktplätzen vorzugehen. Glücklicherweise stellt der Enforcement Service von globaleyez sicher, dass die Rechte Ihrer Marken geschützt werden, indem wir einen ordnungsgemäßen, durch rechtliche Maßnahmen unterstützten “takedown” durchsetzen.

Im Fall von Audi waren unsere Zeitstempel "von entscheidender Bedeutung, denn das Ziel von Audi ist es, die Fälscher vor Gericht zu bringen", sagte Oliver Guimaraes.

Unsere Suche führte uns letztlich schnell zu Name und Adresse des Geschäftsführers sowie zu anderen Verkaufsstellen, in denen die gefälschten Kühlergrills verkauft wurden und Dank Satellitenbildern von Google Maps konnten wir die Standorte leicht fotografieren. Doch bevor wir zu den Behörden gehen konnten, war noch ein letzter Schritt zu tun.

Testkauf

Wie bereits erwähnt, führt das Benachrichtigen eines Online Marktplatzes darüber, dass dort gefälschte Produkte angeboten werden, in der Regel nur dazu, dass dieser das Angebot entfernt. Diese Praxis wird “Notice and take down” genannt. Aber, wie die Markenabteilung von Audi es ausdrückte: "Für uns ist das zu wenig. Die Produkte tauchen dann kurze Zeit später einfach auf anderen Marktplätzen wieder auf. Um abzuschrecken, müssen wir weiter gehen".

Unsere Testkäufe in mehr als 40 Ländern weltweit, online und offline, ermöglichen es uns, die Kriminellen auf frischer Tat zu ertappen, was uns einen weiteren entscheidenden und handfesten Beweis liefert im Kampf gegen Fälschungen.

Übrigens gibt globaleyez jährlich mehrere hunderttausend Euro für Testkäufe aus. Dazu berichtet Oliver Guimaraes: "Wir haben in Deutschland und anderen Ländern Mitarbeiter, die die Ware für uns ordern. Mit den Testkäufen können wir schlüssig darlegen, dass tatsächlich mit Fälschungen gehandelt wird“.

Und schon bald war das letzte Stück des Puzzles an seinem Platz. Wir bestellten die Kühlergrills bei dem betrügerischen Verkäufer für 190 € pro Stück (das echte Produkt kostet 450 €), und niemand war sonderlich überrascht, als die bestellten Produkte, von sehr schlechter Qualität und in der Tat gefälscht waren.

Hinüber zur Strafverfolgung

Zu diesem Zeitpunkt übergab Audi unsere Ansammlung von echten, greifbaren Beweisen an eine chinesische Agentur. Sie gingen undercover; sie gaben sich als potenzielle Kunden aus, die große Mengen kaufen wollten, und überredeten die Fälscher dadurch, ihnen ihre Anlage und Ausstattung zu zeigen. Dort stießen sie auf das, was wir bereits vermuteten: ordentlich gestapelte Kühlergrills mit dem bekannten Audi-Logo, zusammen mit Maschinen, die Zehntausende von Fälschungen pro Jahr produzieren könnten.

Das war mehr als genug: Audi informierte die chinesische Polizei. Wie ein kürzlich veröffentlichter gemeinsamer Bericht der OECD und der EU aufzeigt, ist der Ursprung der Mehrheit an gefälschten Produkten China. Die chinesischen Behörden nehmen die Problematik der Fälschungen und deren Auswirkungen auf Marken in der ganzen Welt sehr ernst und kooperieren daher eng mit Markeninhabern, die gegen chinesische Fälschungen vorgehen wollen. Aus diesem Grund hat Audi, sobald sie mit unseren schlüssigen Beweisen bestens gewappnet waren, die chinesische Polizei kontaktiert. Diese hat sehr schnell gehandelt. Polizisten beschlagnahmten alle Maschinen und die Waren und untersagten den Fälschern, weitere gefälschte Produkte herzustellen und zu bewerben.

Diese Zusammenarbeit von Audi, globaleyez und der Polizei sollte allen Marken Hoffnung im nicht enden wollenden Kampf gegen Fälschungen machen: Mit greifbaren Beweisen können selbst die best organisierten, professionellen Betrüger gestoppt werden.

globaleyez: eine umfassende Lösung für alle Bedürfnisse des Markenschutzes

Audi war mit unseren Ergebnissen sehr zufrieden. Dank globaleyez konnte eine weitere Gruppe von Betrügern daran gehindert werden, ihrer Marke zu schaden; ganz zu schweigen von ihren eigenen Kunden. Doch wie der Artikel im Technology Review zeigt, sind nicht nur große Marken wie Audi von diesem Kampf betroffen.

Tatsächlich sind laut einer aktuellen Studie des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) "71 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland von Produkt- oder Markenpiraterie betroffen. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf 7,3 Milliarden Euro pro Jahr".

Der tatsächliche Schaden könnte jedoch noch größer sein. Wie kann das sein? Leider in vielerlei Hinsicht. Wenn zum Beispiel ein Kunde unwissentlich eine Fälschung kauft, würde er meinen, die Produkte Ihres Unternehmens seien billig hergestellt und von schlechter Qualität. Ähnlich verhält es sich, wenn Kunden sehen, dass Ihre Produkte in einem Geschäft mit schlechtem Ruf zusammen mit weniger hochwertigen Produkten angeboten werden. Ihre gute und hart erarbeitete Reputation leidet letztlich unter den vermeintlich harmlosen Fälschern.

Dies sind nur einige Beispiele. Es gibt viele andere Möglichkeiten, wie Fälscher, Urheberrechtsverletzer, Graumarkthändler und andere dubiose Verkäufer Ihrer Marke schaden können. Letztlich kosten diese Schäden Ihr Unternehmen viel mehr als nur einen Einnahmeverlust. Wenn Ihre Reputation geschädigt wird, verliert Ihre Marke Vertrauen, Kunden, Glaubwürdigkeit und mit der Zeit können Sie dadurch noch sehr viel mehr Geld verlieren.

Eine Investition in den Markenschutz ist ein kluger und wichtiger Schritt, der die Zukunft Ihrer Marke sichert. Kontaktieren Sie uns noch heute und lassen Sie uns Ihnen helfen, Ihre Marke zu schützen.

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